Unser Modell: Diagnose Betriebliche Gesundheit

Im Laufe unsere Arbeit hat sich ein Potenzialmodell entwickelt, welches zwischen arbeitsweltbezogenen gesundheitsförderlichen (Gesundheitspotenziale) und gesundheitsbeeinträchtigenden (Gesundheitsgefährdungen) Faktoren unterscheidet, die auf Gesundheit im positiven Sinne (Arbeitsfreude, Selbstvertrauen) sowie im negativen Sinne (Gereiztheit, Erschöpfung, körperliche Beeinträchtigungen) wirken können. Mitarbeiter, die ein hohes Ausmaß an Gesundheitsgefährdungen wahrnehmen, entwickeln demnach mehr psychische und körperliche Gesundheitsbeeinträchtigungen als Mitarbeiter, die weniger Gefährdungen wahrnehmen. Der Fokus des Modells liegt jedoch auf den Gesundheitspotenzialen. Es wird angenommen, dass Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit ein hohes Ausmaß vorhandener Gesundheitspotenziale wahrnehmen, mit ihrer Arbeit zufriedener sind bzw. sich über ihre Arbeit mehr freuen und mehr Selbstvertrauen haben als Mitarbeiter, die nur wenig Gesundheitspotenziale wahrnehmen. Dies wird damit begründet, dass sie die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Gesundheitspotenziale als Ressourcen für sich nutzen können. Diese Mitarbeiter sind außerdem in der Lage, sich stärker produktiv ins Unternehmen einzubringen, was positive Auswirkungen auf Wirtschaftsindikatoren wie Leistung und Qualität hat. Die positiven Gesundheitsindikatoren Arbeitsfreude und Selbstvertrauen ermöglichen ihnen zudem eine bessere Stressbewältigung. Dadurch können sie den Stress bei der Arbeit auf eine gesündere Art und Weise bewältigen.